„Und als die Frau erkannte, wie lecker die Äpfel waren, die da an dem Baum hingen, und sie auch bemerkte, das der Apfel sie schlau und intelligent machen würde, pflückte sie einen, biss einmal kräftig rein und gab ihnen dann ihrem Mann. Der biss auch gleich zu… Darum schmiss sie Gott aus dem Garten Eden raus, sie sollten ab jetzt alleine klar kommen und für sich selber sorgen.“ (1. Mose 3, 6+7)
Es hätte so schön sein können. Gott und die Menschen zusammen in einem Garten, keine Dunkelheit mehr, nie mehr frieren, nie mehr hungern.
Im Lukas Evangelium wird eine interessante Geschichte erzählt. Jesus war gerade mit seinem Freunden überall unterwegs gewesen und hatte heftigste Wunder erlebt. Ein total durchgeknallter Mann wurde von Jesus so mal eben geheilt (Lukas 8, 26-39). Eine Frau, die seit zwölf Jahren ununterbrochen Blutungen hatte wurde gesund, nur weil sie ganz kurz Jesus Klamotten anfassen konnte (Lukas 8, 40-56). Über 10.000 Leute bekamen genug zu Essen, obwohl nur fünf Brote und zwei Fische am Start waren, was für ein fettes Wunder!
1 Als erstes war das Wort da. Es war mit Gott ganz eng verbunden, ja, er war sogar selbst Gott. 2 Von Anfang war es bei Gott. 3 Es hat alles gemacht, was es so gibt. Nichts ist ohne es gemacht worden. 4 Es ist das Leben in Person. Er hat die Menschen aus der Dunkelheit rausgerissen und ihnen die Richtung für ihr Leben gezeigt.“
VB Johannes 1, 1-5.
Manchmal höre ich in Gottesdiensten Zeugnisse oder lese in Büchern die Lebengeschichten von Menschen, die mir fast den Atem verschlagen. Das klingt dann ungefähr so: „Bevor ich Gott kennen lernte, hab ich Banken ausgeraubt, Drogen genommen und war jeden Tag mit einer anderen im Bett. Aber dann wurde ich Christ, und hab ab da an nur noch Tee getrunken, in einem Monat die Bibel durchgelesen, 5000 Leute zu Jesus geführt und auch schon ein paar Krebskranke geheilt.“
24 Wer auf mich hört und danach handelt, ist klug und handelt wie ein Mann, der ein Haus auf massiven Fels baut.25 Auch wenn der Regen in Sturzbächen vom Himmel rauscht, das Wasser über die Ufer tritt und die Stürme an diesem Haus rütteln, wird es nicht einstürzen, weil es auf Fels gebaut ist. 26 Doch wer auf mich hört und nicht danach handelt, ist ein Dummkopf; er ist wie ein Mann, der ein Haus auf Sand baut. 27 Wenn der Regen und das Hochwasser kommen und die Stürme an diesem Haus rütteln, wird es mit Getöse einstürzen." NL Mattheus 7, 24 – 27
Wachst aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus!Ihm gehört alle Herrlichkeit und Ehre, jetzt und in Ewigkeit ! Amen. 2. Petrus, 3,18
Es ist besser, zu gebrauchen, was vor Augen ist, als nach anderm zu verlangen. Das ist auch eitel und Haschen nach Wind. (Prediger 6,9 Luther)
Luther bringt es hier schön auf den Punkt, klingt aber etwas anders als andere Übersetzungen. Mich hat diese Stelle immer schon angesprochen. Meine erste Bibel, die ich von vorne bis hinten durchgelesen habe, war eine Luther, und Prediger war eines der ersten Bücher, die ich mit Lust gelesen habe. Eigentlich klar, denn die philosophische Sprache und Themenwahl passen gut zu meinem Charakter.
Sofort danach schickte Jesus seine Jünger zum Boot zurück und befahl ihnen, ans andere Ufer überzusetzen, während er die Menschen nach Hause entließ. Dann stieg er allein in die Berge hinauf, um dort zu beten. Als es dunkel wurde, war er immer noch allein dort oben. NL Mt 14. 22-33
Da sagte der Herr zu Josua: »Ich habe Jericho, seinen König und dessen starke Krieger in deine Hand gegeben. Dein Heer soll die Stadt einmal am Tag umrunden. Das soll sechs Tage lang geschehen. Dabei sollen sieben Priester vor der Lade hergehen, und jeder von ihnen soll ein Widderhorn tragen. Am siebten Tag sollt ihr die Stadt siebenmal umrunden und die Priester sollen in die Hörner stoßen. Wenn ihr hört, dass die Priester ihre Hörner blasen, soll das ganze Volk lautes Kriegsgeschrei anstimmen. Daraufhin werden die Stadtmauern zusammenbrechen, und das Volk kann geradewegs in die Stadt eindringen.« NL Josua 6, 2-5
Wie Gott Mauern zum Einstürzen bringt
Viele Bibelausleger sind sich einige, dass die Sachen die Gott mit seinem Volk Israel durchgemacht hat, wie ein Beispiel für Dinge sind, die jeder Christ im Leben mit Gott durchmacht. Jeder hat irgendwie sein Ägypten (altes Leben, Sündenproblem), jeder kennt die Zeit wo Gott ein Wunder nach dem nächsten tut (Schilfmeer), jeder kennt die Zeiten, wo es total trocken und hart ist (Wüste) und wir haben auch alle ein „Verheissenes Land“, ein Ziel auf das wir zu steuern (eine Vision, ein Traum und am Ende das Paradies).
Das mal als Christ keine Probleme mehr hat, ist ja nun bekanntlich ein Gerücht. Christen leben eben noch nicht im Himmel, sind aber auf dem Weg dorthin. Trotzdem kommt die Frage oft hoch: Warum haben wir eigentlich Probleme und wie kommt es zu Schwierigkeiten in unserm Leben?
Unser Leben in dieser Welt wird von mindestens drei Faktoren beeinflusst. Diese Faktoren sorgen dafür, das es Krisen geben kann und Probleme auftreten.
Für heutige Leser in Deutschland sind Geschlechtsregister fremd. Auch wenn in den letzten Jahren ein neues Interesse an Genealogie erwacht ist und manche wieder Zeit auf ihre Stammbäume verwenden, verbinden wir mit Geschlechtertafeln nicht dasselbe wie Juden zur Zeit Jesu, für die solche Informationen von großem Interesse waren.
Irgendetwas stimmt nicht mit dieser Welt. Ist Dir das auch aufgefallen?
Neulich hab ich einen heftigen Artikel in einer Zeitung gelesen. Da stand drin, dass nach neuster Statistik alle 4 Minuten ein Jugendlicher in Deutschland versucht Selbstmord zu begehen. Alle 45 Minuten davon erfolgreich. In anderen Ländern binden sich Kinder Bomben um den Bauch, weil sie glauben, damit der Familie und sich selbst einen besonderen Platz im Himmel zu verdienen. Diese Welt ist irgendwie krank. Und es wird schlimmer, nicht besser, da sind sich Psychologen, Pädagogen und Seelsorger einig.