The Heals Angels Freaks - Globetrotten
Update: 09.03.2011
Ich habe meine Wohnung gekündigt, und bin gestartet:
- habe Sachen verschenkt und mich mit wenigen restlichen Sachen im Rucksack mit dem Zug auf den Weg gemacht durch Deutschland vor 2 Wochen.
Bisher habe ich oft Segen erfahren. An das große Rucksackgewicht kann ich mich langsam gewöhnen.
Mir hat der Herr immer wieder Möglichkeiten gegeben, unter zu kommen oder zu übernachten bzw. einen Anschlusszug zu erwischen, Hindernisse gab/ gibt es für Finanzen allgemein, dabei Internetzugriffspunkte nahe Bahnhöfen zu finden, Duschmöglichkeiten sind rar und wenn man länger als 4 Tage unterwegs ist, sollte man unbedingt dann so langsam mal irgendwo eine Nacht schlafen, weil sonst der Überblick und die persönliche Badbreite des Überblicks für Planung und Orientierung abhanden kommt. Außerdem ist es schwierig, Handys unterwegs irgendwo aufladen zu können - gerade hier macht sich Kapitalismus in dem wir leider leben, bemerkbar: Kaum Geschäfte unterwegs laden Handys für eine viertel Stunde auf ohne Konsum-Gegenleistung.
Nun raste ich in Berlin und denke an jobben und WG-gründung für kurze Zeit - ich hoffe Gott ist mit mir und Euch, so das alles klappt! Wer Wohnung/ Internet/ Stauraum für Gepäck, Bibeln bieten kann oder Bibelrundschreiben ist herzlich wilkommen, sich bei mir zu melden, Lemke-Manuel@Live.de.
Manuel
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Hier sollen Ratschläge und Lebenserfahrungen gesammelt werden zur praktischen Umsetzung christlichen Reisenden in In- und Ausland, zwischengemeindlichem Kontakt, Berufung, Wegweisung, Gebet, Wunder, Gründung von Hausgemeinden, christlichen Bibliotheken/ Mediazentren (für Bibelarbeiten, für Sendschreiben, für Christliche Bücher und Filme und Kunst. Das ist meine Idee: Anno da zu Mal gab es doch mal so verrückte Typen, die von einem reisenden Lehrer angestiftet durch das Land zogen, Freundeskreise gründeten wo man aus der ersten Bibel, der Thora und man Erfahrungen über diesen mysteriosen Menschen austauschte. Man betete zusammen, man erlebte wundersames, ermutigte sich und schrieb sich gegenseitig Ermahnungen oder Glückwünsche. Das wesentliche Merkmal all jener Leute war -genau wie dieser Lehrer- ließen diese Menschen von heute auf jetzt alles stehen und liegen und zogen durch das Land, (Irgendwas hatte sie wohl aufgeschreckt?), und berichteten von einer Botschaft des Lebens. Im Gegensatz zu so manchen Menschen heute waren diese nicht der Meinung: "Jesus ist für mich gestorben!" sondern man predigte: >>Jesus hat für mich gelebt/ lebt für mich!<< Dadurch entstanden Gemeinden, die sich nicht wie heute vielerorts, in Gemeindezentren einmal am Sonntag trafen, sondern in Privatwohnungen alles dafür gaben, deren Leben komplett zu ändern, die diesen ersten Lehrer als Gottes Sohn anerkannten und ihren Christus nannten. Die Gemeinschaft suchte nicht, das als Lebensstiel, wie ein Hobby zu sehen, sondern sie gaben alles und sahen es als Aufgabe, in der Welt etwas zu verändern, etwas zu bewirken. So entstand das heutige neue Testament. Irgendwann gab es dann Christenverfolgung in weiterem Stiel, es gab Verstaatlichung der Kirche was einige Vorteile brachte, aber an Nachteilen zum Beispiel die Aufsplittung in Konsum-Christ und angeheuerten Predigern, außerdem gab es bald sehr komplexe Verwaltungsstrukturen, Geld ging zwar einerseits bald in tolle Gebäudebauten, aber leider verstand man bald unter Kirche nur noch Gebäude oder die verwaltenden Bischöfe. Auch Inhalte wurden bald selektiert, kurz: Raum tatsächlich für Gott nahm ab, Führung von Gott selbst und der kompromislose Charakter des Vorbereitens nahmen ab, Reisen zwischen Gemeinden nahmen ab - denn diesen pflegten fortan bezahlte Vertreter untereinander (um sich auf Latein zu zu kauen). Das lebendige Wort Gottes wählte Christen immer seltener direkt aus. Es wurde sogar zwischenzeitlich das Wort selbst entzogen, durch Vortragen des Wortes in fremder Sprache. Christliche Gelehrte oder Leute die der Welt entsagten wurden oft verfolgt. Das waren die ersten die aber auch zum Allgemeinwissen beitrugen und Universitäten gründeten in Klostern. -- Man reiste also nicht nur wie Wallfahrer (Teilnehmer, für sich-) sondern man reiste zum Predigen, um Mitmenschen etwas zu bringen! Paulus zum Beispiel wurde von Jesus (sehr krass) persönlich berufen, persönlich gelehrt, predigte, schrieb, finanzierte die ganze Arbeit selbst in Produktion unterwegs. Angenommen wir wären heute die letzten (Generationen) Christen, wie kann man Christ-Sein als Bewegung heute wieder in Gang bringen, wie können wir Leben Ehrenamtlich verbringen, Leuten mit Alkoholproblemen ein besseres Vorbild sein, wie können wie Karriere etc. nebenan stellen und Leben für Jesus geben? Das unter heutiger Voraussetzung, erwartend jene- die morgen/ übermorgen herrschen wird? Wie kann man Zeit voraus sein? Welche Mittel der Zeit sind sicher, oder nicht? Wie kann man von einem Punkt zum nächsten gelangen -in Low-Budget- d.h. Minimal-Style? Wie findet man in fremder Stadt Unterkunft/ Kurzzeitarbeit? -oder zwischenzeitlich sogar einen Studienplatz? Mit wem kann man eine Bibliothek gründen? Wie könnte man heute von der Bibel Vorträge erarbeiten, Bibelarbeiten, Psalmen verfassen, Ermutigungen von einer Gemeinde zur nächsten? Wie kann man Reisen sponsern lassen, zum Beispiel mit Reiseberichten, Kunst, Vorträgen? Wie können wir Geld für Produktion von Bibeln erhalten, wie können wir diese-/ wo verteilen? Wer hat schon Erfahrung mit Gottesführung gemacht, war schon auf Mission? Kann jemand für ca. 1 Woche Unterkunft anbieten? Wer hat Interesse an Kontakthalten & Fürbitte? Würde mich sehr freuen, jemanden hier motivirt zu haben und warte gespannt auf Erfahrungsberichte. Gott mit Euch!

